FixFoto ist ja nun vor zwei Tagen in Version 3 erschienen, ich hatte es ja bereits auf Twitter geschrieben. Nachdem erst im Heise-Newsticker eine kurze Meldung erschienen ist, folgt nun auch Golem. Allerdings müssen einige Dinge berichtigt werden.
Golem schreibt:
Nicht immer reagiert die Oberfläche prompt. Vor allem die Bildvorschau, die Thumbnails des aktuellen Verzeichnisses als Filmstreifen darstellt, erwies sich im Kurztest von Golem.de als Bremse. Diese Ansicht kann jedoch einfach per Mausklick abgeschaltet werden.
Ja und zwar mit Klick auf die Dachtaste. Das ist die, die links neben der [1] sitzt. Ich kann allerdings nicht wirklich nachvollziehen, wo die Computer-Ansicht (das ist die FixFototerminologie für den Filmstreifen) bremst. Langfristig ist es eh besser mit zwei Bildschirmen zu arbeiten. Und das nicht nur unter FixFoto. ;) Aber bis dahin kann man die Ansicht wie oben geschrieben ausblenden oder auch an der Seite anklappen.
Und dann heisst es bei Golem noch:
Außerdem wurden bei FixFoto 3 die Werkzeugspitzen überarbeitet.
Das ist nur zum Teil richtig. Es sollte vielmehr heißen, dass es eine völlig neue Retuschefunktion gibt, die es auch erstmals erlaubt, dass verschiedene Pinsel mit ihren Attributen wie Größe, Deckkraft, Weichheit und Drehwinkel gespeichert werden können. Das gabs vorher noch nicht in FixFoto. Außerdem — und das halte ich für ziemlich einmalig — kann man während des Arbeitens mit der Retusche Bildinhalte aus verschiedenen Bildern laden. Ich zeig das mal an einem Screenshot:
Links befindet sich das Fenster, wo die ganzen Quellbilder geladen werden können. Ich habe das Kontextmenü mal aufgepoppt gelassen, damit man das sehen kann. Es gibt eine Liste der zuletzt geladenen Bilder, bei denen auch die letzte Klonquelle gespeichert wird. Das Bild rechts ist das Zielbild, in das hineingeklont wird. Wenn ein Bild mit einer Transparenz geklont werden soll, kann es links als Objekt eingefügt werden.
Update vom 31.Juli 2009:
Es gibt jetzt auch einen kurzen Flash-Film zur Retusche, der ganz kurz umreißt, was neu ist. Und zum RAW-Import, der neuen Funktion zur Reduktion chromatischer Aberrationen und der Rot-ins-Bild-bei-Unterwasseraufnahmen-Funktion.
Was bei dem Golemartikel noch etwas untergeht ist, dass FixFotos RAW-Bearbeitung nur ein Modul von vielen ist. In erster Linie ist FixFoto eben ein komplettes Bildbearbeitungsprogramm mit der einen oder anderen Spezialfunktion. Die Bedienung weicht natürlich von der der anderen Programme ab, aber diese hat sich in all den Jahren in Zusammenarbeit mit den Anwendern so ergeben. Man könnte sie auch zielführend nennen. ;)
Zu guter Letzt noch ein paar Links:
- Die FixFoto-Herstellerseite
- Tipps & Trick zu FixFoto auf der Datenschdulle, die ich mit meinem Freund Manfred betreibe
- Eine Menge Videotutorials, die von FixFoto-Anwendern erstellt wurden
- Und zuletzt das Forum, wo es umfangreiche Hilfe gibt

Da sieht man mal, was ein fundierter Kenner eines Programmes einem IT-Online-Magazin entgegen halten kann. Danke für die Berichtigungen.
(Schön, dass man hier jetzt auch seinen Twitter-Account verlinken kann. ;-)