Letztens habe ich ja darüber geschrieben, wie ich Passwörter erzeuge und auch wiederherstellen kann. Heute nun ein Beitrag über eine Möglichkeit, die Passwörter abzuspeichern. Ich benutze dazu das Programm “KeePass “.
Mit diesem Programm kann ich meine Paswörter schön kategorisiert ablegen. Ich muss mir letztendlich nur noch das Masterpasswort für die Passdatei merken, alles andere macht das Programm für mich. Selbst ein Passwortgenerator ist enthalten. Ich kann mir also beim Anlegen eines neuen Eintrags aussuchen, ob ich das vorgeschlagene Passwort benutzen möchte oder ein eigenes. Die erste Möglichkeit bietet sich dann an, wenn man absolut sicher gehen möchte, dass das Passwort nicht geknackt werden kann. Dann kommen Dinge, wie “uFSWwtrjuRhUjKdOuyPp” raus, die sich kein Mensch merken kann.
Aber das muss man sich auch nicht merken, denn über das Kontextmenü kann ich jederzeit den Benutzernamen oder das Passwort in die Zwischenablage kopieren, um es in das entsprechende Formular einfügen zu können. Dabei wird die Zwischenablage nach ca. 10s wieder gelöscht. So ist sichergestellt, dass sich auch kein anderer Zugang über die Zwischenablage verschaffen kann.
KeePass kann mittels Plugins aufgewertet werden. So ist es beispielsweise möglich, den Anmeldeprozess direkt aus KeePass zu starten, ohne noch einen Benutzernamen oder ein Passwort direkt eingeben zu müssen.
Am meisten Wert wurde bei KeePass auf die Sicherheit gelegt. Ich hab oben schon geschrieben, dass beispielsweise die Zwischenablage nach einiger Zeit geleert wird. Außerdem kann man einstellen, dass das Programm nach ein paar Minuten Inaktivität die Passwortdatei sperrt, sodass erst wieder das Masterpasswort eingegeben werden muss, wenn man weiterarbeiten möchte.
Insgesamt sagt mir das Programm sehr zu, habe ich doch endlich eine Möglichkeit gefunden, die vielen Passwörter sicher zu sichern. ;)
KeePass ist Opensource und läuft unter Windows. Wahlweise kann es auch auf einem USB-Stick installiert werden. Nach der Installation ist es erstmal auf englisch. Eine deutsche Sprachdatei kann heruntergeladen werden.

Hallo Micha,
Schön, und wo kann man das Programm runterladen?
Oh, da hab ich tatsächlich den Link vergessen. Tja, wenn man viele Dinge gleichzeitig tut (telefonieren, schreiben, anderes Blog verwalten), dann kann das schonmal passieren. Jedenfalls ist der Link nun drin.
So,
gerade mal probiert. Die Anpasserei der aus Firefox (mit viel Mühe) importierten Passwörter war doch relativ heftig, da jeweils nur die Haupt-URL übernommen wurde.
Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Das Programm gefällt mir sehr gut. Ich hab’s jetzt auf meinem U3-Stick installiert. (Die U3-Version ist noch ein klein wenig älter, man kann aber die Exe und das Hilfe-File aus der portablen Version einfach in die beiden Programmpfade des U3-Archivs schieben.
Zumindest bei mir läuft’s.
Es wird aber noch einige Arbeit auf mich zu kommen, bis ich auch alle eMail- und anderen Accounts eingetragen habe.
Ja, das mit den URLs stimmt. Aber der Firefox braucht ja zu Passwortverwaltung auch keine Beschreibung.
Ich hab mir die Arbeit mit dem x-mal umkonvertieren nur auf dem Notebook angetan. Auf dem großen Rechner habe ich gleich die Version 2 (alpha) von Keepass heruntergeladen. Die kann nämlich CSV-Dateien besser verarbeiten. Und mit dem Password Exporter – einer Erweiterung für den Firefox – kann mal die Passwörter auch ganz einfach als XML oder eben CSV-Datei exportieren.
Pingback: Firefox 3 - Was ist neu? » blumenstrasse