Seit gestern habe ich auf einem meiner Webspaces das PHP-Programm “Gregarius” installiert.
Gregarius ist ein Feedreader, der auf dem eigenen Webspace installiert werden kann, vorausgesetzt dieser unterstützt PHP ab Version 4 und hat eine MySQL-Datenbank. Das Programm funktioniert so ähnlich, wie die bekannten Onlinefeedreader “Google Reader” oder auch “Bloglines”.
Bereits vorhandene Feeds können aus OPML-Dateien importiert werden. Dabei kann gewählt werden, ob die Feeds in die eigene oder in Gregarius vorhandene Ordnerstruktur übernommen werden sollen oder ob die Feeds gar die bereits besteheden ersetzen sollen. Neue Feeds hinzuzufügen können entweder durch die Eingabe der Feed-URL über ein Bookmarklet hinzugefügt werden. Für den Firefox kann Gregarius auch als Feedhandler installiert werden. Dann erscheint er in der Liste, die angezeigt wird, wenn ein RSS-Feed angezeigt wird.
Für jeden Feed können verschiedene Einstellungen getätigt werden. Ebenso kann Gregarius selber umfangreich konfiguriert werden. Obwohl der Reader eine deutsche Sprachdatei mitbringt, sind diese Einstellungen allerdings nur auf englisch. Mit Plugins und Themes kann Gregarius noch aufgemotzt werden. Ich verwende beispielsweise das Theme “WittySparks”, weil mir das Standardtheme zu flau war.
Gregarius ist in Version 0.6.1 als freie Software und unter der GPL-Lizenz verfügbar. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, dass das Programm nicht mehr weiterentwickelt wird, der Programmautor aber zugesichert hat, dass eventuelle Sicherheitslücken behoben werden, falls sie bekannt werden. Trotzdem erscheint es mir als gute Alternative zu anderen Online-Feedreadern.

das klingt interessant! berichte mal von deinen erfahrungen damit. :)
Die ersten paar Erfahrungen hab ich schon. Und zwar kann man die gesamte Feedliste nur einmal pro Stunde aktualisieren. Wobei neu hinzugefügte Feeds gleich angezeigt werden. Artikel, die im nachhinein geändert werden (und sei es, dass sich nur die Anzahl der Kommentare im Feed ändert — ist wohl ein Feature bei Feedburner), werden immer wieder als ‘ungelesen’ angezeigt.
Man kann zar Feeds aus OPML-Dateien importieren, aber nicht als OPML-Datei exportieren. Es gibt nach dem Klicken auf “OPML-Export” nur eine Übersicht, deren URL man aber benutzen kann.