Panodapter – Nodalpunktadapter
Mittwoch, 31. Januar 2007
Wer Panoramaaufnahmen machen möchte, die sich mit einem Panoramaprogramm ordentlich zusammensetzen lassen, muss die Kamera im Nodalpunkt ausrichten. Der Nodalpunkt ist die Achse, um die sich die Kamera bei jedem Einzelbild drehen muss. Wird dies nicht gemacht, können die Panormamen später nicht optisch korrekt zusammengesetzt werden, was sich insbesondere bei Kugelpanos negativ auswirkt.
Das Problem bei den Nodalpunktaptern ist, dass man sie sich entweder selbst konstruieren oder aus Übersee beschaffen muss. Wer dies nicht möchte kann ab sofort zum Panodapter greifen, einem preisgünstigen Nodalpunktadapter aus deutschen Landen. Der Vorteil des Panodapters ist, dass die Kamera hochkantig ausgerichtet wird und so möglichst viel Bild aufgenommen werden kann.

Ich durfte den Panodapter selbst vor einigen Wochen ausprobieren und war überrascht, wie schnell sich der Nodelpunkt festlegen lässt. Außerdem ist das Handling recht gut, sodass dem Panoramavergnügen nicht mehr im Wege steht. Ich nutze die Software Panoramastudio, um die Bilder zusammenzusetzen. Leider erlaubt diese Software derzeit nur einreihige Panos. Für mehrreihige Panoramen greife ich daher auf Hugin zurück.



