Mit Größenverhältnissen hat man ja immer so seine Probleme, weil man sich nicht vorstellen kann, wie groß etwas ist. Das alte Rom beispielsweise. Oder die Flutkatastrophe in Pakistan. Oder die Größe der ISS. Oder oder oder…
Jedenfalls hat die BBC jetzt ein sehr schönes Angebot, bei dem diese Verhältnisse greifbarer werden. Und zwar anhand des Luftbildes der eigenen Stadt. Dazu wählt man sich einfach ein Thema aus, gibt die entsprechende Postleitzahl ein und schon kann man die Größe besser einschätzen. Sehr interessant das.
Wer mal Krankenwagen dirigieren möchte, kann dies mit dem Leitstellensimulator tun, der die Rettungsleitstelle Ludwigsburg simuliert:
Ich kenne mich ja bei diesen Dingen nicht aus und kann nicht sagen, inwiefern das Ding realistisch ist, aber nach einiger Zeit wird es durchaus stressig. ;)
Man kann Chrome ja in gewissen Maßen dem Aussehen anpassen. Neben dem offiziellen Verzeichnis, gibt es im Erweiterungenverzeichnis aber noch etliche andere Themes. Ich möchte mal einige vorstellen. Mittels Klick auf die Bilder gehts zum jeweiligen Theme.
Ambiance Theme
Los gehts mit einem Theme im Ubuntu-Style. Auf der Seite zum Theme gibt es noch ein paar Erweiterungen für die Scrollbars und Textfenster.
Im Chrome gibts zwar eine eingebaute Möglichkeit, fremdsprachige Webseiten zu übersetzen, aber die entsprechende Leiste erscheint immer, auch wenn man gar keine Übersetzung möchte. Ziemlich nervig, vorallem, wenn man sich auf englichsprachigen Webseiten herumdrückt, die man auch ohne Übersetzung halbwegs versteht. Zum Glück lässt sich dieses Feature abschalten.
Ich habe bisher das hier vorgestellte Bookmarklet zur Inline-Übersetzung benutzt, aber seit ein paar Wochen geht auch das nicht mehr. Also habe ich mich mal wieder nach was neuem umgesehen. Es gibt eine offizielle Übersetzungserweiterung von Google, die sich oben in die Leiste einklinkt und die jeweilige Seite übersetzt:
Das Interessante an dieser Erweiterung ist auch, dass man in den Optionen eine Liste erstellen kann, anhand derer entsprechende Seiten automatisch übersetzt werden können. Eigentlich gehört dieses Feature in die offizielle Chromefunktion hinein. Dann bräuchte man keine extra Erweiterung für die Übersetzung. So sieht der Optionendialog aus:
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber durch den Umstand, dass alte Fotos meist in schwarz/weiß sind — von den handcolorierten Farbfotos mal abgesehen — konnte ich mir nie vorstellen, dass die Welt früher auch in Farbe existierte. Bei boston.com gibts jetzt eine Reihe von rund 100 Jahre alten Farbfotografien zu sehen, die der Fotograf Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii Bilder fotografiert hat:
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er von einem Motiv jeweils drei schwarz/weiß-Bilder fotografiert. Und zwar jeweils eins mit einem Rotfilter, eins mit einem Gelbfilter und eins mit einem Blaufilter. Im Labor hat er dann alle drei Bilder zu einem Dia zusammengefügt. Bei Bild #14 sieht man das ziemlich gut, denn auf jedem Einzelbild sind die Farben im Wasser leicht anders. Durch seine Forschungen auf diesem Gebiet, hat er maßgeblich zur Entwicklung der Farbfotografie beigetragen.
Wer die Entfernungen in unserem Sonnensystem “erwandern” möchte, kann sich übrigens einen der Planetenwege aussuchen, die das Verhältnis darstellen. So bekommt man auch einen Bezug zu den Größenverhältnissen.
Wie ich gerade gesehen habe, gibt es die Betaversion der Windows Live Essentials 2010 nun auch auf deutsch.
Ich nutze aus dem Paket nur die Fotogalerie, die in der neuen Version erheblich erweitert wurde. Unter anderem wurde die Gesichtserkennung aufgemotzt. Damit kommt sie nun auch an die von Picasa ran. Cool ist die Möglichkeit, Personen einfach nach Bild auszuwählen. Schon während der Wahl werden die passenden Leute angezeigt. Ansonsten wurde auch die Oberfläche mit Ribbons versehen. Ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber durch die Möglichkeit, die Ribbons per Doppelklick auf einen Menüpunkt auszublenden, bleibt die Galerie trotzdem übersichtlicher als Picasa. Die Betaversion gibts auf der offiziellen Live Essentials Beta-Seite.
Noch eine Anmerkung zur Geschwindigkeit: Auf meinem alten AMD Athlon 64 X2 3800+ mit 2x 1GHz lief die erste Beta der 2010er Fotogalerie ziemlich lahm. Jetzt auf dem neuen Rechner (i5) gehts prima. Wer also einen älteren Rechner hat, sollte es sich überlegen, auf die neue Version umzusteigen, wenn die bisherige Fotogalerie gut läuft.
Interessant, was man mit etwas Kreativität und Dingen, die sich in jedem Haushalt finden lassen, so anstellen kann.
Landschaften nachbauen und so fotografieren, als wären sie echt zum Beispiel. Matthew Albanese erstellt Dioramen unter anderem aus Lebensmitteln und fotografiert sie so, dass sie echten Landschaften fast zum Verwechseln ähnlich sind. Auf seiner Seite stehen unter jedem Foto die verwendeten Zutaten. Wer noch etwas hinter die Kulissen schauen möchte, kann dies auf dieser Seite machen.